Gerüstbau in Bern – Ihre Fragen, direkte Antworten
Kosten, Ablauf, Sicherheitsvorschriften und Gerüsttypen. Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Gerüstbau im Kanton Bern.
Kosten & Offerte
Mit welchen Kosten rechne ich für ein Gerüst in Bern?
Für ein Fassadengerüst bis 10 m Höhe liegen die Kosten bei CHF 8–22 pro m² Gerüstfläche. Im Preis sind Montage, Miete und Demontage enthalten. Die genaue Summe hängt von Gebäudeform, Zufahrt und Standzeit ab.
Warum unterscheiden sich Gerüstbau-Preise so stark?
Drei Faktoren bestimmen den Preis: Transportweg zur Baustelle, Mietdauer und Geländebeschaffenheit. Bei kurzen Einsätzen unter einer Woche schlagen Auf- und Abbau stärker ins Gewicht als bei längeren Projekten.
Wie schnell erhalte ich eine Offerte?
Innert 48 Stunden liegt die Offerte vor – bei kleineren Projekten oft am gleichen Tag. Für eine schnelle Bearbeitung helfen: Gebäudeadresse, gewünschter Gerüsttyp und ungefährer Zeitraum.
Können unerwartete Zusatzkosten entstehen?
In der Offerte sind alle Positionen aufgeschlüsselt: Montage, Mietdauer, Abbau. Mögliche Zusätze wie erschwerte Zufahrt, Balkone oder Erker werden vorher besprochen. So gibt es keine Überraschungen auf der Abrechnung.
Was kostet die Gerüstmiete pro Woche?
Die Wochenmiete nach dem Aufbau liegt bei CHF 0.50–2.00 pro m² und Woche. Die ersten 2–4 Wochen sind oft in der Montagepauschale enthalten. Der genaue Mietpreis steht in der Offerte.
Ablauf & Planung
Wie lange dauert der Aufbau eines Gerüsts?
Ein Fassadengerüst für ein Einfamilienhaus steht in 1 Tag. Grössere Objekte wie Mehrfamilienhäuser brauchen 2–3 Tage. Bei verwinkelte Fassaden, Balkonen oder eingeschränkter Zufahrt kann es etwas länger dauern.
Wie viel Vorlauf braucht die Planung?
Planen Sie 1–2 Wochen Vorlauf ein. In dieser Zeit klären wir Gerüsttyp, Material und Terminplanung. Bei dringenden Projekten reagieren wir oft schneller – rufen Sie einfach an.
Wie läuft ein Gerüstbau-Projekt in Bern ab?
In vier Schritten: 1. Sie beschreiben Ihr Projekt. 2. Sie erhalten die Offerte innert 48 Stunden. 3. Das Team montiert das Gerüst zum vereinbarten Termin. 4. Nach Abschluss Ihrer Arbeiten erfolgt der Abbau innert 2–3 Arbeitstagen.
Was passiert, wenn die Baustelle länger dauert?
Die Mietdauer lässt sich flexibel verlängern. Sie zahlen die vereinbarte Wochenmiete weiter. Melden Sie Verzögerungen rechtzeitig, damit der Abbautermin angepasst werden kann.
Muss der Untergrund vorbereitet werden?
Der Boden muss eben und tragfähig sein. Hindernisse wie Sträucher oder parkierte Fahrzeuge sollten vorher entfernt werden. Das Team prüft den Untergrund vor dem Aufbau und gleicht bei Bedarf mit Unterlegen aus.
Sicherheit & Normen
Welche Sicherheitsvorschriften gelten für Gerüste in der Schweiz?
Alle Gerüste müssen der Bauarbeitenverordnung (BauAV 2022) und den SUVA-Richtlinien entsprechen. Dazu gehören: Absturzsicherung ab 2 m Höhe, geprüfte Verankerungen und dokumentierte Freigabe nach der Montage.
Was bedeutet SUVA-konforme Montage genau?
SUVA-konform heisst: Aufbau nach SN EN 12810/12811, komplett mit Seitenschutz, geprüften Verankerungen und dokumentierter Freigabe. Sie erhalten das Freigabeprotokoll direkt nach der Montage – bereit für jede Kontrolle.
Wie oft muss ein Gerüst kontrolliert werden?
Vor jedem Arbeitsbeginn führt der Nutzer eine Sichtkontrolle durch. Nach starkem Wind, Regen oder Schnee ist eine zusätzliche Prüfung Pflicht. Eine vollständige Inspektion durch den Gerüstbauer erfolgt monatlich oder nach Bedarf.
Wer haftet bei einem Unfall auf dem Gerüst?
Die Verantwortung liegt bei drei Parteien: Der Gerüstbauer haftet für den korrekten Aufbau, der Nutzer für die sachgemässe Benutzung, der Auftraggeber für die Überwachung. Eine SUVA-konforme Dokumentation schützt alle Beteiligten.
Muss der Gerüstbauer zertifiziert sein?
Ja. Seriöse Gerüstbaubetriebe in der Schweiz verfügen über die entsprechenden Zertifizierungen des SGUV (Schweizerischer Gerüstbau-Unternehmer-Verband). Das garantiert die Einhaltung aller SUVA-Richtlinien und BauAV-Vorschriften.
Gerüsttypen & Einsatz
Welche Gerüsttypen gibt es und welches brauche ich?
Die wichtigsten Typen: Fassadengerüste (für Aussenwände), Dachgerüste (für Dacharbeiten), Solargerüste (für PV-Anlagen), Treppentürme (für sichere Aufstiege) und Rollgerüste (für kurze, mobile Einsätze). Der passende Typ hängt von der Aufgabe ab.
Was unterscheidet ein Fassadengerüst von einem Dachgerüst?
Ein Fassadengerüst umschliesst die Aussenwand und dient Maler-, Verputz- oder Sanierungsarbeiten. Ein Dachgerüst sichert die Dachkante und schützt Handwerker bei Dacharbeiten vor Absturz. Beide Typen lassen sich kombinieren.
Wann brauche ich einen Treppenturm?
Treppentürme kommen bei grösseren Baustellen zum Einsatz, wenn Material und Personal sicher nach oben transportiert werden müssen. Ab einer Gerüsthöhe von 10 m oder bei langer Standzeit sind sie oft sinnvoller als Leitern.
Reicht ein Rollgerüst für kleinere Arbeiten?
Für Arbeiten bis ca. 5 m Höhe und kurze Einsätze ist ein Rollgerüst oft die günstigere Wahl. Für höhere Gebäude, Fassadensanierungen oder längere Projekte ist ein fest montiertes Gerüst sicherer und wirtschaftlicher.
Region Bern
Wie schnell ist der Gerüstbauer in Bern vor Ort?
Ab Lager Flamatt erreicht das Team die Berner Innenstadt in 20 Minuten. Nach Köniz sind es 25 Minuten, nach Thun 40. Eigene Fahrzeuge stehen direkt an der A12 bereit – kein Warten auf Dritte.
Welche Orte im Kanton Bern werden abgedeckt?
Bern, Köniz, Thun, Ostermundigen, Münsingen, Belp, Worb, Ittigen, Bolligen, Muri bei Bern, Zollikofen, Münchenbuchsee, Bümpliz, Burgdorf, Steffisburg und das Seeland. Auch Freiburg (15 Min.) und Umgebung.
Gibt es Zufahrtskosten für Baustellen ausserhalb von Bern?
Für weiter entfernte Baustellen – etwa in Thun, Burgdorf oder im Seeland – können Zufahrtszuschläge anfallen. Der genaue Betrag wird in der Offerte ausgewiesen. Für den Grossraum Bern entfallen diese in der Regel.
Gerüstbau in der Berner Altstadt – geht das?
Ja. Enge Gassen, eingeschränkte Zufahrt und Denkmalschutzauflagen erfordern besondere Planung. Das Team kennt die Bedingungen in der Berner Altstadt und stimmt das Vorgehen mit Behörden und Anwohnern ab.
Solargerüste
Was ist ein Solargerüst und wofür brauche ich es?
Ein Solargerüst sichert das Dach während der Montage von Photovoltaik-Anlagen. Es bietet stabile Arbeitsflächen entlang der Dachkante und schützt Installateure vor Absturz. Für PV-Projekte auf Schrägdächern ist ein Solargerüst Pflicht.
Warum steigt die Nachfrage nach Solargerüsten in Bern?
Die Schweiz baut ihre Solarkapazität massiv aus. Im Kanton Bern installieren immer mehr Eigenheimbesitzer PV-Anlagen. Für jede Dachmontage braucht es SUVA-konforme Absturzsicherung – und die kommt vom Gerüstbauer.
Koordiniert der Gerüstbauer auch mit dem Solar-Installateur?
Ja. Das Team stimmt Termine und Gerüstaufbau direkt mit dem PV-Installateur ab. So steht das Gerüst rechtzeitig und in der richtigen Konfiguration – ohne Verzögerungen bei der Solarmontage.
Vermietung
Kann ich Gerüstmaterial ohne Montage mieten?
Gerüstmaterial ab Lager Flamatt ist grundsätzlich mietbar. Der Aufbau muss allerdings von einer fachkundigen Person nach SUVA-Richtlinien erfolgen. Für den Transport liefert das Team das Material direkt auf die Baustelle.
Ab welcher Mietdauer lohnt sich ein Gerüst?
Die Mindestmietdauer beträgt in der Regel 1 Woche. Ab 3–4 Wochen wird die Miete pro Woche günstiger, weil die einmaligen Kosten für Auf- und Abbau sich verteilen. Für kurze Einsätze ist ein Rollgerüst oft wirtschaftlicher.
Welche Gerüsttypen stehen zur Vermietung bereit?
10 Gerüsttypen ab Lager: Fassadengerüste, Dachgerüste, Solargerüste, Treppentürme, Rollgerüste und Spezialgerüste. Das Material steht in Flamatt an der A12 bereit und kann kurzfristig geliefert werden.
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